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20.08.2019 I Artists
Juilliard String Quartet
Foto: Claudio Papapietro
Foto: Claudio Papapietro
Areta Zhulla, Violine
Ronald Copes, Violine
Roger Tapping, Viola
Astrid Schween, Violoncello


Jedenfalls spielen hier ungemein erfahrene Musiker, aber fern jeder Routine. Man spürt die Neugier, den Spaß, miteinander Musik zu machen, nach dem Prinzip »Enjoy life!«
Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung

Mit beispielloser Kunstfertigkeit und Energie begeistert das Juilliard String Quartet weiterhin das Publikum auf der ganzen Welt In den 70 Jahren seines Bestehens ist das Juilliard String Quartet dabei zu einer Institution und einer amerikanischen Legende geworden. Von Beginn an und über seine gesamte weitere Karriere hinweg zeichnete sich das Quartett durch eine tiefe Auseinandersetzung mit den Klassikern und kühne Interpretationen aus, während es gleichzeitig immer für Neues offen war und die musikalische Entwicklung vorantrieb – eine dynamische Kombination aus Vertrautem und Gewagtem.

Die Saison 2018-19 führt das Juilliard String Quartet mit seiner neuen ersten Geigerin Areta Zhulla unter anderem nach Hongkong, Singapur, Shanghai, London, Oslo, Kopenhagen, Athen, Vancouver, Toronto, New York und aufgrund zahlreicher Wiedereinladungen quer durch die USA. Dabei wird das Ensemble ein neues Werk des jungen und ausgezeichneten Komponisten Lembit Beecher zur Aufführung bringen. In den vergangenen Jahren hat das Quartet darüber hinaus Werke von Jesse Jones und Richard Wernick uraufgeführt.

Höhepunkte vergangener Tourneen waren außerdem Konzerte unter anderem in Wien, Berlin, Madrid, Amsterdam, Tokyo, New York, Boston, Philadelphia und Washington D.C.. Mit dem Basler Kammerorchester und dem Bilbao Symphony Orchestra hat das Juilliard String Quartet im Herbst 2014 außerdem mit Martinůs Konzert für Streichquartett und Orchester das Publikum begeistert.

Mit über 100 Veröffentlichungen ist das Juilliard String Quartet eines der am meisten aufgenommenen Streichquartette unserer Zeit. Seine Aufnahmen von Bartok, Schönberg, Debussy und Ravel wurden mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Weiter erhielt das Quartett den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für sein Lebenswerk und wurde im Rahmen der Grammy-Verleihung 2011 als erstes klassisches Musikensemble für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

In der vergangenen Saison erschien eine Einspielung mit der ersten Aufnahme von Mario Davidovskys »Fragments« zusammen mit Beethovens op. 95 und Bartoks Streichquartett Nr. 1. Sony Classical veröffentlichte 2014 die bedeutenden Aufnahmen der ersten vier Streichquartette von Elliott Carter in einer Neuauflage zusammen mit dem neu aufgenommenen Carter Streichquartett Nr. 5 – die auch ein Dokument der Geschichte des Ensembles ist. 2015 präsentierte das Juilliard String Quartet eine App über Schuberts »Der Tod und das Mädchen«, die von Touchpress in Zusammenarbeit mit der Juilliard School veröffentlicht wurde.

Als das Juilliard String Quartet durch den späteren Präsidenten der Juilliard School, den großen amerikanischen Komponisten William Schuman und Robert Mann, den legendären ersten Geiger des Quartetts begründet wurde, war es das Ziel, zeitgenössische Werke, sowie das klassischen Repertoire aufzuführen und an der Juilliard School zu unterrichten, was bis heute die Grundsteine des Ensembles geblieben sind

Der selbst erklärten Aufgabe zu unterrichten folgt das Quartett auch auf seinen Tourneen mit Meisterkursen und offenen Proben. Die Mitglieder sind gefragte Professoren der Streicher- und Kammermusik-Fakultäten an der Juilliard School in New York und veranstalten jährlich im Mai das international bekannte »Juilliard String Quartet Seminar«. Während des Sommers arbeitet das Ensemble mit Studierenden des Tanglewood Centers zusammen.

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© Claudia Bering 2012