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20.04.2018 I Artists
Rafael Aguirre
Foto: Liz Isles
Foto: Liz Isles
Ein tiefes Musikverständnis, große Virtuosität und ein gleichermaßen großes wie vielfältiges Repertoire zeichnen den international renommierten Gitarristen aus, den seine Konzerte in bislang 33 Länder geführt haben. Dreizehn erste Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter der Tarrega-Wettbewerb und Pro Musicis, New York markierten den Beginn einer außergewöhnlichen Karriere, eines der derzeit anerkanntesten Gitarristen weltweit.

Rafael Aguirre tritt regelmäßig in prestigeträchtigen Konzertsälen auf, wie der Carnegie Hall in New York, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus, der Moskauer Tchaikovsky Concert Hall, der Philharmonie am Gasteig in München, der Laeiszhalle Hamburg, dem Palau de la Musica in Barcelona, der St. Petersburger Philharmonie, dem Nationaltheater Kuba, dem Hyogo Performing Arts Center (Japan) oder dem Seoul Arts Centre.

Sein Debüt beim renommierten Verbier Festival, bei dem er das Concierto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra zur Aufführung brachte, wurde von medici.tv aufgezeichnet und wurde allein auf der Facebook-Seite des Klassik-Musikanbieters innerhalb eines Jahres 3 Millionen mal angesehen, womit es eines der meist gesehenen Videos gewesen ist.

Ein umfangreiches Repertoire mit über 30 Konzerten für Gitarre und Orchester ermöglichte Rafael Aguirre die Zusammenarbeit unter anderem mit dem KBS Symphony Orchestra in Korea, dem Orchestre National de Lyon, dem Orchestre Symphonique de l'Opéra de Toulon, der Philharmonie Baden-Baden, der Thüringer Philharmonie, dem Pforzheimer Kammerorchester, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem State Symphony Orchestra »Novaya Rossiya«, dem Orquesta Filarmónica de Málaga, dem Orquestra Camera Musicae de Tarragona, dem Orquesta de Extremadura oder dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León. Dabei arbeitete er mit Dirigenten zusammen, wie Jesús López Cobos, Lorenzo Viotti, Karina Canellakis, Yoel Levy, Pavel Baleff, Sebastian Tewinkel, Clemens Schuldt oder Alexandre Myrat.

El País beschrieb ihn als »einen der meist gefeierten Botschafter der spanischen Gitarre«. Andere Kritiken hoben seine »Reife und Intensität« (Ritmo Magazine) hervor und beschrieben ihn als »die Zukunft der Konzertgitarre« (Kultur Port).

In der klassischen Tradition von Andrés Segovia und Narciso Yepes stehend, strebt der junge Solist danach das Repertoire seines Instruments zu erweitern, Grenzen auszuloten und dabei verschiedene Stile wie Flamenco, Kammermusik, Pop, Filmmusik oder spanische und lateinamerikanische Volksmusik miteinander zu verbinden. Er arbeitet außerdem regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und hat Werke von Sergio Assad (Grammy Award Gewinner), Joaquín Clerch, Agustín Castilla Avila, David del Puerto und Daniel Real uraufgeführt.

Sein erstes Rezital-Album wurde von RTVE Música veröffentlicht, gefolgt von zwei Aufnahmen beim Label Naxos. Beim deutschen Label KSG Exaudio veröffentlichte er die CD »Transkriptionen« mit Werken von Bach, Scarlatti, Mendelssohn, Schumann, Debussy, Ravel und Gershwin, die für Gitarre transkribiert wurden. Seine Zusammenarbeit mit der Cellistin Nadège Rochat führte zur Veröffentlichung von »La Vida Breve« durch das Label Ars Produktion. Zwei weitere Projekte präsentieren ihn mit einem Repertoire brasilianischer Musik (mit Anette Maiburg für das Label MDG) und Portugiesischem Fado (mit der Sängerin Filipa Tavares). Seine achte Veröffentlichung wird 2018 wieder für Naxos die welterste Aufnahme von Lorenzo Palomos »Fulgores« mit dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León, der Violinistin Ana Valderrama und unter der Leitung von Jesús López Cobos sein.

Als Ergebnis dieser Aufnahmen wurde er für einen Latin Grammy prenominiert und erhielt begeisterte Kritiken u.a. von Gramophone, The Strad und dem Crescendo Magazine. Diverse Radiosender haben seine Aufnahmen außerdem in ihrem Programm vorgestellt darunter BBC, NPR, CBS, Radio Stephansdom, RBB, Hessischer Rundfunk, Bayerischer Rundfunk, NDR, MDR, Radio Nacional de España und The New Classical FM Toronto.

Im Alter von 16 Jahren gab er sein Orchesterdebüt mit dem »Concierto de Aranjuez« und dem Malaga Jugendsymphonieorchester auf Tourneen in Spanien und Marokko. Er erhielt Stipendien der andalusischen Regierung und der Alexander von Humboldt-Stiftung, welches sein Studium an der Hochschule Robert Schumann in Düsseldorf bei Prof. Joaquin Clerch ermöglichte, das er mit Auszeichnung abschloss. Später studierte er bei Michael Lewin an der Royal Academy of Music in London.

2017/2018

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© Claudia Bering 2012